Experten-Check für Drehbücher und Manuskripte
Krimis ohne grobe Schnitzer
Jeder Krimi erzählt eine Geschichte. Ob sie glaubwürdig wirkt, entscheidet sich oft in den kleinen Details. Nach mehr als drei Jahrzehnten bei der Polizei Hamburg kenne ich die Realität hinter den Ermittlungen – von der Schutz- und Kriminalpolizei bis hin zu Führungsaufgaben und Pressearbeit. Von kleinen Ganoven bis zu internationalen, komplexen Fällen. Schon während meiner Dienstzeit gehörte es zu meinen Aufgaben, Filmprojekte und Drehbuchautoren zu begleiten.
Heute unterstütze ich Filmproduktionen, Streamingdienste, Redaktionen und Krimiautoren dabei, Polizeiarbeit authentisch zu erzählen. Ich berate zu Ermittlungen, Einsatzabläufen und polizeilichen Entscheidungen – immer mit dem Blick für Dramaturgie und Spannung. Denn Authentizität heißt nicht, jede Dienstvorschrift abzubilden. Sie sorgt dafür, dass sich eine Story für das Publikum echt anfühlt.
Holger Vehren in der Presse
„Fehler im Krimi? Dieser Hamburger Cop klärt sie auf“
Hamburger Abendblatt (Paywall)
Autorin: Juliane Kmieciak
„Polizeiarbeit am Set“
taz, die tageszeitung
Autorin: Elke Spanner

Meine Erfahrung für starke Geschichten
Ob „Tatort“, „Notruf Hafenkante“ oder „Großstadtrevier“ – als fachlicher Berater habe ich bereits viele Produktionen betreut. Ich prüfe Konzepte, Manuskripte und Drehbücher auf Plausibilität und begleite auf Wunsch auch Dreharbeiten.
Dabei verstehe ich mich nicht als Korrektor, sondern als kreativer Sparringspartner für Autorenteams und Produktionen. Mein Ziel ist nicht, Geschichten auszubremsen, sondern sie glaubwürdiger zu machen – damit Spannung und Authentizität perfekt zusammenspielen. Das schafft man nicht mit Google-Recherche, sondern mit jahrzehntelanger Erfahrung.
Meine drei Schmunzel-Momente im Krimi
Beweise in Plastiktüten
Blutige Kleidung, ein Messer oder andere Spuren verschwinden im Krimi fast immer in einer Plastiktüte. Tatsächlich verwenden Kriminaltechniker dafür in vielen Fällen Papiertüten. Der Grund ist simpel: Feuchtigkeit kann entweichen und wichtige Spuren bleiben erhalten, statt unbemerkt zerstört zu werden.
Schusswaffe als Türöffner
Ein gezielter Schuss aufs Türschloss – und schon springt die Tür auf. Im Fernsehen klappt das erstaunlich oft. In der Realität wäre ein solches Vorgehen lebensgefährlich und für Polizeibeamte keine Option. Türen werden ganz anders geöffnet – und oft auch deutlich unspektakulärer.
Venezianischer Spiegel
Der Beschuldigte sitzt in Handschellen unter einer grellen Lampe, hinter dem Spiegel beobachtet ein ganzes Ermittlerteam das Verhör. Ein starkes Filmbild – aber mit der Wirklichkeit deutscher Polizeidienststellen hat es kaum etwas zu tun. Vernehmungen sind meist wesentlich sachlicher und unspektakulärer.
Spannend?
Wie läuft eine Drehbuch- oder Manuskriptberatung ganz konkret ab? Wieviel kostet das überhaupt? Das klären wir am besten in einem Kennenlerngespräch. Am Telefon, per Videocall oder gerne auch persönlich.
